Bolonka Zwetna vom Wienerwald
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Augen Es treten in den letzten Jahren leider immer mehr Fälle von verschiedensten Augenerkrankungen beim Bolonka Zwetna auf. Daher wird ein verantwortungsvoller Züchter, seine Zuchttiere auf diese untersuchen lassen um die Manifestierung und Verbreitung tunlichst zu vermeiden. Fragen Sie bitte den Züchter Ihres Vertrauens, nach den Ergebnissen der Elterntiere Ihres Welpen! CRD4/CORD1: Die cord1-PRA/crd4 (englisch cone-rod dystrophy-PRA) ist eine genetisch bedingte Form der PRA, die durch eine Veränderung im RPGRIP1 Gen hervorgerufen wird. Dieses Gen ist sehr wichtig für die Funktion der Sehzellen im Auge. Beim Hund sind viele verschiedene PRA-Augenerkrankungen bekannt, die meist rassespezifisch sind. Die Mutation für die cord1-PRA/crd4 kommt hingegen in vielen verschiedenen Hunderassen vor. Bei der cord1-PRA/crd4 sind zunächst die Licht-Rezeptor-Zellen (Stäbchen) der Netzhaut betroffen, die für die Wahrnehmung von hell/dunkel zuständig sind. Zweitrangig können auch die Farbsinneszellen (Zapfen) betroffen sein. Besitzen Hunde die Veränderung auf beiden Genkopien, so sind diese gefährdet an der cord1-PRA zu erkranken. Aufgrund der sogenannten unvollständigen Penetranz müssen allerdings nicht alle Hunde, die zwei veränderte Kopien tragen, zwingend erkranken. Dies deutet darauf hin, dass hier möglicherweise noch zusätzliche genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse einen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben. Träger dieser Erkrankung, die nur eine Genkopie mit der Veränderung besitzen, sind aufgrund des rezessiven Erbgangs nicht gefährdet zu erkranken, können jedoch diese Veränderung an die Nachkommen weitergeben. Das Alter, in dem ein gefährdeter Hund erstmals Symptome einer cord1-PRA zeigt, kann sehr unterschiedlich sein. Eine Veränderung der Netzhaut kann schon in einem jungen Alter von 6 Monaten auftreten, jedoch liegt das durchschnittliche Alter meist bei 5 Jahren. Einige wenige Hunde zeigen erst ab einem Alter von 10 Jahren Auffälligkeiten einer Sehminderung. Die enormen Altersunterschiede, mit denen Hunde an der cord1-PRA/crd4 erkranken sind noch ungeklärt. Quelle: FERAGEN GmbH, Labor für genetische Veterinärdiagnostik PRCD-PRA: Die PRCD (progressive rod-cone degeneration = fortschreitender Stäbchen- und Zapfen-Schwund) ist eine in verschiedenen Hunderassen auftretende erbliche Augenerkrankung, die letztendlich zur Erblindung führt und nicht behandelt werden kann. Sie gehört in die Gruppe der progressiven Retina Atrophien (PRA; Netzhautschwund), bei denen eine stufenweise fortschreitende Zerstörung der Retina (Netzhaut) des Auges auftritt. Die Retina befindet sich auf der Innenseite des Augapfels. In ihr befinden sich die eigentlichen Sehzellen, die als Stäbchen und Zapfen für das Sehen im Dämmerlicht (Stäbchen) und Tageslicht (Zäpfchen) zuständig sind. Symptome: Bei der PRCD–PRA werden durch einen noch unbekannten Prozess zunächst die Stäbchen und danach die Zapfen strukturell und funktionell zerstört. Dementsprechend sind die ersten klinischen Symptome der Erkrankung Nachtblindheit, die dann in einen fortschreitenden Verlust der Sehkraft übergeht und schließlich in kompletter Blindheit endet. Das Alter, in dem die ersten Symptome auftreten, variiert in den betroffenen Hunderassen, liegt aber typischerweise zwischen drei und fünf Jahren mit einer totalen Erblindung etwa zwei bis vier Jahre später. Ursache: PRCD-PRA wird durch einen Gendefekt (Mutation) im PRCD-Gen verursacht, das in zwei Kopien vorliegt. PRCD-PRA wird autosomal rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass sowohl männliche, wie auch weibliche Tiere gleicher- maßen betroffen sind und nur Tiere erkranken können, wenn sie in beiden Genkopien die Mutation tragen. Das kann nur dann passieren, wenn sowohl Vater, als auch Mutter die PRCD-Mutation tragen und beide die Mutation vererbt haben. Quelle: Biofocus LADR Gesellschaft für biologische Analytik mbH Verdauung Die Verdauung beim Bolonka ist bei vielen sehr empfindlich, das bedeutet für die Hundehalter so wenig wie möglich Futter-, und/oder Leckerlieumstellungen zu machen. Bitte nehmen Sie die Fütterungsempfehlung des jeweiligen Züchters sehr ernst und ersparen Sie ihrem Liebling dadurch unnötige Bauchschmerzen welche bei jeglicher Änderung des Futters (Inhaltsstoffe/Zusammensetzung) entstehen können. Eine Futterumstellung, sofern diese wegen Futterunverträglichkeiten notwendig wäre, bitte immer mindestens über einen Zeitraum von 7 - 10 Tagen durchführen. Körper Die Gelenke, im speziellen die Knie, sind bei Kleinhunderassen auch sehr empfindlich. Auch hier empfehle ich, sich bitte unbedingt an die Belastungsgrenzen bei Welpen bis zum 1. Lebensjahr zu denken. Jegliches Springen, auch nicht nur von der Bank hinunter, Stufen steigen oder abrupte Laufspiele auf glatten Untergründen sind tunlichst zu vermeiden. Die Sehnen, Bänder und Gelenke sind, wie der Rest des Körpers auch, im Wachstum und benötigen in ihrer Entwicklung um Spätfolgen wie zu lockere/überdehnte Bänder zu vermeiden, Ihre Unterstützung als Hundehalter. Ergänzend dazu möchte ich auch noch auf die Wichtigkeit, der von Haaren freigeschnittenen Hundepfoten hinweisen. Also bitte schon im Welpenalter weiterüben, dass der Welpe sich die Sohle von Haaren befreien lässt, am sichersten mit einer kleinen Pfotenschermaschine um Schnittverletzungen an den Ballen zu vermeiden. Näheres dazu finden Sie auch unter dem Button *PFLEGE* Pfotenpflege Patella Luxation ist ein Thema bei Kleinhunderassen, wie auch ED/ HD eben bei größeren Hunderassen. Informationen dazu finden Sie im Internet und beim Tierarzt. Kastration, ja oder nein ? Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist, wenn es gesundheitlich nicht notwendig ist spricht nichts für eine Kastration und schon gar nicht bevor der jeweilige Hund körperlich und geistig erwachsen ist, sprich nicht vor dem 1. Lebensjahr. Der Hormonhaushalt ist nach einer Kastration komplett verändert, was auch zu Wesensveränderungen bzw. Fellveränderungen führen kann. Beim Wesen z.B. wird ein Hund eventuell unsicherer, und das führt wiederum zu Dauerstress beim Hund - wollen wir das unseren Familienmitgliedern tatsächlich antun? Weiters kann man auch Nachlesen, dass es nach Kastrationen auch Fälle von unterschiedlich stark ausgeprägter Inkontinenz gibt. Aber machen Sie sich bitte Ihr eigenes Bild und finden mehr Informationen zu diesem Thema im Internet oder bei Ihrem Tierarzt.   Das Merle Gen - mehr darüber finden Sie im Internet Merle-Hunde sind oft bunt gescheckt: mal eher bläulich, mal mehr rötlich. Manchmal haben sie sogar zwei unterschiedliche Augenfarben. Das gefällt vielen Züchtern und Haltern. Doch das Gen, dass diese Scheckung erzeugt, birgt auch Risiken. Der Defekt ist nicht immer zu erkennen. Viele Merle-Hunde sterben noch vor der Geschlechtsreife, zeigen weniger Lebensfreude und entwickeln sich langsamer. Einige Rüden verlieren auch an Fruchtbarkeit und leiden unter Gleichgewichtsstörungen. Tierschützer und viele andere Experten raten daher von solchen Züchtungen ab. Zu finden ist der Merle-Faktor unter anderem bei Rassen wie Shelties, Collies, Bolonka Zwetna, Border Collies, Bobtails, Beaucerons, Pyrenäenschäferhunden, Australian Shepherds, Dackeln, Deutschen Doggen, Cocker Spaniel und Chihuahuas. Bei Letzteren gibt es bereits Zuchtverbote für Merles. Allerdings sind gerade die beliebten Knirpse sehr gefährdet, da viele online aus dem Ausland gekauft werden und die “Anbieter” meistens vom Merle-Faktor und der Genetik wenig Ahnung haben. Auch bei allen anderen Rassen muss man sich vorsehen, denn das gemeine an der Sache ist, dass der Defekt nicht immer zu erkennen ist. Heikel wird es beispielsweise bei sablefarbenen, also von Natur aus rötlichen Hunden. Daher dürfen laut Blum zum Beispiel beim Collie keine Sable-Hunde mit Merle-Gen-Trägern verpaart werden. «Es kann durchaus ein Sable das Merle-Gen in sich tragen. Meistens sieht man die Merle-Zeichnung beim neu- geborenen Welpen, später ist sie nur schwer bis gar nicht von blossem Auge zu erkennen», erklärt die Fachfrau. Zudem kommt es vor, dass nur ein Teil der Welpen eines Wurfs betroffen ist.

Gesundheit beim Bolonka Zwetna (Kleinhunderasse)

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